Praxis ›Akute Erkrankungen

Akute Erkrankungen

Schnelle Versorgung durch Terminvereinbarung

Wenn Ihr Kind akut erkrankt ist, ist häufig eine Vorstellung in der Praxis erforderlich.

Wenn Sie mit Ihrem Kind hierher kommen möchten, vereinbaren Sie bitte immer vorher telefonisch einen Termin, da nur so kurze Wartezeiten für Sie und die anderen Patienten sowie ausreichend Zeit für die Untersuchung und Beratung gewährleistet werden können.

Je jünger Ihr Kind ist, desto wichtiger ist es, vor einer etwaigen Therapie (z.B. Fiebermittel) eine exakte Diagnose zu stellen. Insofern ist beispielsweise bei einem Säugling, der erstmals 39 Grad Fieber hat eine kurzfristige Untersuchung in der Praxis wichtig, da hierfür harmlose Ursachen wie z.B. Zahnung oder eine einfache Erkältung genauso in Frage kommen wie eine gefährliche Nierenbeckenentzündung oder eine Hirnhautentzündung.

Ein älteres Kind kann sich oft schon zu seinen Beschwerden äußern (z.B. Ohrenschmerzen) bzw. es liegen für Sie klar erkennbare Symptome vor (Husten, Schnupfen, Durchfall etc.). Bei noch stabilem Allgemeinzustand können dann - ggf. nach telefonischer Rücksprache mit mir - zuhause Medikamente wie Fieber- oder Hustenmittel verabreicht und der Verlauf erst einmal abgewartet werden.

Fieber


Die im Kindesalter üblichen Fiebermedikamente wie Ibuprofen und Paracetamol wirken immer gleichzeitig fiebersenkend und schmerzlindernd.

Bei Bauchschmerzen bitte ich Sie vor der geplanten Untersuchung in der Praxis möglichst keine Schmerzmittel zu geben, da sonst die Symptome verschleiert werden können und beispielsweise eine beginnende Magen-Darm-Infektion nicht mehr gut von einer Blinddarmentzündung unterschieden werden kann.

Fieber ist grundsätzlich nichts Schlechtes, sondern eine meist sinnvolle Reaktion des Körpers z.B. auf Infektionserreger, die dazu beiträgt, wieder gesund zu werden.

Insofern empfehle ich nicht immer und sofort Fiebermittel zu verabreichen, da dies zwar das Allgemeinbefinden bessert, jedoch meist nicht die Ursache behandelt.

Grundsätzlich kann man Kinder (mit wenigen Ausnahmen) bis ca. 39 Grad problemlos fiebern lassen, wenn es ihnen dabei noch relativ gut geht.

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem wichtigen Thema haben, berate ich Sie gerne persönlich.